Tipps für Brautpaare


 

Der Markt an Hochzeitsfotografinnen und -fotografen ist gross. Da kann es ganz schön schwierig sein, den Überblick zu behalten und eine Wahl zu treffen. Wenn euch euer schönster Tag wirklich wichtig ist und ihr nicht nur bessere Schnappschüsse zu einem Discountpreis haben wollt, dann helfen euch diese Tipps weiter, die Spreu vom Weizen zu trennen:

 

  • Fragt nach, ob es sich um einen Pauschalpreis handelt oder ob für die Auslieferung der Bilder weitere Kosten entstehen.

 

  • Was macht der Fotograf bei einem technischen Defekt? Profis haben grundsätzlich zwei professionelle Kameras im Einsatz, damit ein möglicher Defekt einer Kamera nicht zum Ende der Reportage führt.

 

  • Wie weiter, wenn der Fotograf krank wird oder verunfallt? Etablierte Fotografen haben ein Netzwerk von Kollegen auf ähnlichem Niveau, die im Ernstfall weitervermittelt werden können.

 

  • Viele Bilder im Angebot bedeuten nicht automatisch ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Obwohl die Zahl der gelieferten Fotos immer eine der ersten Frage ist, hat Quantität nichts mit Qualität zu tun. Wenn euch jemand für eine 8 Stunden Reportage 2000 Bilder verspricht, werden dutzende Bilder ähnlich bis identisch aussehen. 500 wirklich gute Bilder haben mehr Ausdruckskraft als 3000 Bilder im Mittelmass. Die besten Hochzeitsfotografen liefern oft nicht mehr als 500 Bilder aus.

 

  • Ist euch der Fotograf oder die Fotografin sympathisch? Ihr verbringt viele Stunden mit eurem Fotografen, zudem noch die Stunden eures schönsten Tages. Deshalb sollte die Chemie stimmen. Wenn möglich trefft euch zu einem Kaffee oder vereinbart ein Telefongespräch/Videochat.

 

  • Eine Hochzeitsreportage sollte mit einem Vertrag abgeschlossen werden, in welchem alle Leistungen und Bedingungen klar und fair geregelt sind. So gibt es keine Missverständnisse.

 

  • Es gibt verschiedene Stilrichtungen in der Fotografie, also auch bei Hochzeitsreportagen. Prüft, ob der Stil der Fotografin oder des Fotografen zu euch passt.

 

  • Grad in unseren Breitengraden haben wir leider keine Schönwettergarantie. Prüft deshalb, wie ein potentieller Fotograf mit Regenwetter umgeht. Ein erfahrener Hochzeitsfotograf wird einen Plan B für Regenwetter prarat haben, bzw. organisieren.

 

  • Ein unbearbeitetes Bild ist ein unfertiges Produkt. Was früher im Labor und der Dunkelkammer erledigt wurde, passiert heute in der digitalen Nachbearbeitung. Jedes Bild erforderteine individuelle Behandlung und Zeit. Die Bearbeitung der Bilder dauert häufig länger als die Reportage selber. So kommen fast 30 Stunden für Reportage und Bearbeitung zusammen.